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Wir helfen Ihnen bei der technischen Entwicklung ihrer Feder!

Wir sehen unsere Aufgabe darin, ihre technischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig auf eine kostengünstige Produktion zu achten.

Wichtige Punkte für die Auslegung einer Zugfeder:

1. Welche Federkräfte, Federwege und gegebenenfalls Toleranzen sind erforderlich? Welche Einbauräume stehen zur Verfügung? Welche Einhängegegebenheiten sind vorhanden oder werden geschaffen?

Eine Zugfeder sollte nach Möglichkeit mit einer inneren Vorspannung konstruiert werden, die Fertigungsmöglichkeiten in der Produktion verbessern sich damit und es kann kostengünstiger produziert werden. Deutsche oder englische Ösen sind bei großen Losgrößen grundsätzlich schneller zu fertigen als Hakenösen.

2. Welche Lebensdaueranforderungen haben wir?

Die Lebensdaueranforderungen zu erfüllen ist einer unserer wichtigsten und schwierigsten Aufgaben. Grundsätzlich sind Zugfedern eigentlich nicht für eine dynamische Beanspruchung geeignet. Das Hebelmoment in der Öse verkürzt die Lebensdauer erheblich. Sofern eine Zugfeder nicht vermieden werden kann, sollte man versuchen, die Hubspannung unter 35 % der zulässigen Hubspannung für Druckfedern zu halten. Die Größe der Biegeradien und die dabei möglichst kerbfreie Ausführung sind die fertigungstechnischen Gesichtspunkte für eine Zugfeder mit einer dynamischen Belastung. Für besonders hohe Lebensdaueranforderungen mit höheren Hubspannungen können gegebenenfalls Einschraubstücke angepasst und in den Zugfederkörper hineingeschraubt werden. Dies ist allerdings eine sehr kostenintensive Methode.

3. In welcher Umgebung wird die Feder eingesetzt bzw. welche Korrosionsbeständigkeitsanforderungen benötigen wir?

Die Umgebungsbedingungen machen häufig den Einsatz von Oberflächenbeschichtungen oder nichtrostendem Draht erforderlich. Die Geometrie der Feder muss für einen Oberflächenschutz geeignet sein. Ein Oberflächenschutz wird in der Regel als Schüttgut durchgeführt. Die Form der Ösen einer Zugfeder macht eine Schüttgutbehandlung häufig ohne Beschädigung unmöglich. Außerdem können die Beschichtungen nicht zwischen die Windungen gelangen. Somit ist die Feder nicht vollkommen geschützt. In diesen Fällen haben nichtrostende Drähte oder vorverzinkte Drähte Vorteile und werden dementsprechend eingesetzt. Im Abmessungsbereich bis zu 2,00 mm sind fast alle Abmessung nichtrostender Drähte bei uns im Lager vorhanden.

4. Welche Arbeitstemperatur kann auftreten?

Bei erhöhten Arbeitstemperaturen können die Federkräfte im Betrieb abnehmen. Um eine einwandfreie Funktion bis zum Ende der Lebensdauer zu gewährleisten ist diese Angabe wichtig und kann bei der Auslegung der Feder schon berücksichtigt werden. Auf die innere Vorspannung ist hierbei ein besonderes  Augenmerk zu legen, da die Vorspannung im gespannten Zustand unter Temperatur stark abbaut.

5. Handelt es sich um ein Sicherheitsteil?

Auch wenn wir uns immer bemühen unsere Teile prozesssicher herzustellen, ist es wichtig zu wissen was passiert, wenn die Funktion der Feder nicht mehr gewährleistet ist. Sofern ein Menschenleben dadurch gefährdet werden kann, genügt möglicherweise nicht nur eine prozesssichere Fertigung. Die Feder wird großzügiger ausgelegt und möglicherweise wird grundsätzlich eine 100% Kontrolle für bestimmte Merkmale vorgesehen.

6. Welche Toleranzen und Arbeitsgänge sind wirklich erforderlich?

Für die Kosten der Feder spielen häufig Kleinigkeiten eine Rolle, die auf dem ersten Blick gar nicht so erscheinen:
a. Welche Krafttoleranzen brauchen wir wirklich? Enge Toleranzen führen zu hohem Ausfall und gegebenenfalls zu einer 100% Kontrolle.
b. Ösenhöhe und Ösenausschnitte nicht zu eng tolerieren. Immer bedenken, dass bei Umformprozessen größere Toleranzen entstehen.
c. Sofern möglich, die ungespannte Länge (Lo), die Windungszahl (n) und die Vorspannung (Fo) als Fertigausgleich vorsehen.

7. Wie sollen die Federn ihrer Produktion bereitgestellt werden?

Federn neigen dazu stark zu verwirren und lassen sich häufig nicht ohne weiteres vereinzeln. Sofern die Gestaltung der Feder keine Möglichkeiten bietet (z.B. geschlossene Ösen), stellt sich die Frage, ob sie die Feder möglicherweise vereinzelt angeliefert haben möchten. Unter dem Punkt  Sonderverpackung bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten ihre Federn vereinzelt angeliefert zu bekommen. Eine schnelle und sichere Entnahme in ihrer Produktion hebt die Mehrkosten für eine Einzelverpackung häufig mehr als auf.

Entwicklungsvorgaben Zugfedern

Um Ihnen die Sache leichter zu machen, hier unser Fragebogen für ihre Entwicklungsvorgaben:

Schüttgut
Einzelverpackung: Kleben Waben Sonstiges

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Frau Herr

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